web stats analysis

Viroxware
Home Products Download Resource Center Shop/Buy Online About Us Contact Us Awards
arrow Home / Resource Center / Mobile Phone Virus News Archive / Mobile Phone Virus News Article end
panel-a Mobile Phone Virus News Article panel c

Mobile Schädlinge

Issured at : 27/01/2005 By http://www.focus.de/

Mobile Schädlinge

Die ersten Schädlinge, die PDAs, Smartphones und Mobiltelefone im Visier haben, sind aufgetaucht. FOCUS Online verrät Ihnen, was ein Handyvirus ist, welche Gefahren von den bisher bekannten Parasiten ausgehen und wie Sie sich vor ihnen schützen können.

 

Was ist ein Handyvirus?

Ein Handyvirus ist zunächst einmal nichts anderes als ein Computervirus. Hauptmerkmale: Er breitet sich wie dieser aktiv aus und kann erheblichen Schaden anrichten.

Handyviren sind all die Schädlinge, die sich in Mobiltelefone und andere mobile Geräte einschleusen können. Das ist auf verschiedenen Wegen möglich. Jede Schnittstelle mit der Außenwelt stellt ein potenzielles Einfallstor für die „Malware“ dar. Bei „Malware“ oder „malicious software“ handelt es sich um einen Programmcode, der entwickelt wurde, um einem Computersystem zu schaden.

Immer mehr Einfallstore für Viren
Die Möglichkeiten, auf ein Gerät zuzugreifen, werden dabei immer vielfältiger. Lange Zeit waren Handys geschützt vor Virenbefall, weil sie geschlossene Systeme darstellten. Sie dienten zum Telefonieren und zur Kommunikation per SMS. Doch mit der Weiterentwicklung der Technik entstanden immer mehr Verbindungskanäle. E-Mail, Messaging, Spiele und Logos zum Download sowie Bluetooth sind nur einige Beispiele dafür.

„Vergleichbar ist diese Entwicklung mit der Geschichte der Computerviren. Zuerst gab es hier lediglich die Diskette als Wirts- und Verbreitungsmedium, inzwischen ist der übliche Verbreitungskanal die E-Mail“, sagt Tjark Auerbach, Geschäftsführer des Tettnanger IT-Security-Spezialisten H+BEDV Datentechnik.

 

 Welche Geräte sind betroffen?

Im Prinzip können Handyviren jedes Mobiltelefon befallen. Besonders gefährdet sind jedoch diejenigen, deren Software Development Kits (SDK) frei zur Verfügung stehen – und diese sind mittlerweile sehr weit verbreitet. Damit kann jeder, der über Grundkenntnisse in den Programmiersprachen verfügt, neue Programme für die Geräte entwerfen – von Spielen bis hin zur Textverarbeitung.

Solche neuen Entwicklungen werden häufig im Internet zum Download bereitgestellt. Im Bereich der mobilen Endgeräte handelt es sich um die Geräte, die auf offenen Betriebssystemen wie Symbian OS, Palm OS oder Windows Smartphone basieren.

Vorsicht bei Downloads
Dass jedermann Software für die mobilen Geräte entwickeln kann, hat Vorteile für die Nutzer solcher Handys, Smartphones und PDAs, da so eine große Auswahl an Programmen entsteht, auf die sie zurückgreifen können. Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht jeder der Programmierer hat Gutes im Sinn. Mit Hilfe der SDKs kann ebenso auch Malware entwickelt werden, die dann als harmloses Programm getarnt zum Download angeboten wird.

Handyviren können also wie Computerviren von einer Vielzahl von Leuten in Umlauf gebracht werden – die Bandbreite reicht von Skript-Kiddies bis zu erfahrenen Programmierern, von harmlosen Scherzkeksen bis zu Kriminellen.

 

Was richten die Parasiten an?

Bisher gibt es nur wenige bekannte Handyschädlinge. Dazu zählen Cabir, Duts und der Trojaner Skulls. Diese Parasiten scheinen das Stadium des „Proof of Concept“, also der Machbarkeitsstudien, verlassen zu haben.

Cabir nutzt Bluetooth
So gibt es nun Versionen des Cabir – ein Handy-Wurm, der sich über Bluetooth auf Smartphones mit dem Betriebssystem Symbian OS verbreitet – mit hohem Verbreitungs-Potential. Betroffen sein könnten Nokia Smartphones der 60er-Serie, N-Gage, Panasonic X700, Siemens SX-1, Sendo X und andere.

Cabir versendet sich über eine SIS-Datei, eine Symbian-OS-Distributionsdatei, die als ein Security-Manager-Dienstprogramm erscheint. Wird die infizierte Datei ausgeführt, ist im Display das Wort „Caribe“ zu lesen. Der Wurm wird bei jedem Einschalten des Telefons aktiviert. Anschließend sucht er nach umliegenden Handys und Geräten, deren Bluetooth-Empfang aktiviert ist und versendet sich an diese. Der Wurm verringert die Akku-Laufzeit des Handys erheblich, da er ständig über Bluetooth nach anderen empfangsbereiten Geräten sucht.

Duts nistet in Dateien
Der Duts-Virus ist vergleichsweise noch harmlos. Er befällt Geräte wie Taschencomputer und Smartphones, die eine der populärsten Plattformen für mobile Endgeräte nutzen, nämlich Windows CE. Duts nistet sich über Internet, E-Mails, Bluetooth und wechselbare Speicherkarten oder beim Tausch von Spielen auf dem Gerät ein. Er kann sich jedoch nicht selbstständig ausbreiten, sondern ist von der Weitergabe infizierter Dateien abhängig. Bevor er sich dann an die installierten Programme hängt, fragt er sogar artig um Erlaubnis: „Dear User, am I allowed to spread?“

Skulls-D – der Totenkopf-Trojaner
Der so genannte Totenkopf-Trojaner Skulls-D ist die neueste Variante eines Handy-Schädlings. Er befällt Handys mit dem Betriebssystem Symbian und lädt dort eine Variante des Cabir ab. Ist er einmal aktiviert, überschreibt er einige Systemdateien und löscht sogar zu seiner Entfernung notwendige Anwendungen. Wird er ausgeführt, zeigt er einen blinkenden Totenkopf an.

„Auch Makroviren haben ebenfalls erst mit einem Proof of Concepts angefangen“, warnt Spezialist Auerbach. „Selbst wenn Cabir und Duts bisher noch keine Schäden verursachen, sind sie doch ein Indiz für das Interesse der Virenprogrammierer an neuen Verbreitungswegen für Schädlinge. Deshalb wird das Thema Virenschutz auch für Handys ein Thema werden.“

Schaden anrichten können aber nicht nur einige Trojaner, die Adressbücher auf dem Handy löschen oder ein Einschalten des Telefons verhindern. „Commwarrior“ etwa verschickt fortwährend teure MMS-Botschaften. Es sind schon Fälle bekannt, in denen Handy-Besitzer daraufhin von Rechnungen über mehrere hundert Euro überrascht wurden.

 

Wie schützt man das Handy?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wenn es Cabir, Duts & Co. auf ein Gerät abgesehen haben, ist es noch offensichtlich, da diese den Handy-Besitzer vorab informieren. Die zugeschickten Daten sollten in diesem Fall unter keinen Umständen gespeichert werden.

Auch sonst gilt prinzipiell: Unangemeldete Daten sollten nie auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Selbst wenn der Absender bekannt ist, kann Gefahr drohen. Es ist schließlich möglich, dass ein Schädling die SMS verschickt hat und der Absender von dieser Nachricht gar nichts weiß.

Vorsicht mit Bluetooth!
Besitzer von Bluetooth-Geräten sollten immer wieder die Bluetooth-Verbindungen kontrollieren. Sobald ein unbekanntes Gerät auf dem Display erscheint, ist es besser, dieses von der Liste zu löschen. Auerbach betont: „Wenn etwas anders ist als bisher, ist Vorsicht geboten. Dann ist es sinnvoll, sich mit dem Hersteller in Verbindung zu setzen, um bestehende Einfallstore zu sichern. Und auch ein gelegentliches Update kann nicht schaden – ganz so wie beim PC auch.“

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, Bluetooth nur bei Bedarf zu aktivieren und die Option „Sichtbar für andere Geräte“ zu deaktivieren, wenn sie nicht benötigt wird. Auch sollten keine Programme (wie Spiele) von Tauschbörsen installiert werden.

Notfalls ausschalten
Sollte es jedoch bereits zu spät sein und sich ein Schädling auf dem Handy eingenistet haben, dann hilft in vielen Fällen noch das Ein- und Ausschalten des Geräts oder auch das Löschen einer speziellen Datei.

Virenattacken während der Fußball-WM?
Experten erwarten während der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland Handyviren-Attacken in großem Stil. Mikko Hyppönen, Leiter der Virenforschung beim Sicherheitssoftware-Hersteller F-Secure, rät im FOCUS-Interview (siehe Link im Kasten unten): „Sie sollten eine Antivirensoftware auf ihr Mobiltelefon laden und vorsichtig beim Aufspielen von Daten auf ihr Handy sein.“

Weiter sagt er: „Zudem empfehle ich, die Bluetooth-Funktion immer aus- oder auf den „Versteckt“-Modus zu schalten, damit sich Viren nicht mehr bei Großveranstaltungen über die neue Funktechnik vermehren können – wie das beispielsweise während der Leichtathletik-WM in Helsinki im vergangenen Jahr passiert ist, als 200 bis 300 Geräte vom Wurm Cabir infiziert wurden. Auch bei den Live-Aid-Konzerten und bei Fußball-Champions-League-Spielen haben wir ähnliche Fälle gehabt.“

1: Install Program
Select Phone Brand
Select Phone Model
Enter your phone number
Install Program
A download link will be sent to your phone.
2: Buy Licence
After installation you have to buy a licence to receive all updates for the next 12/months/1 phone.
Buy Now
You will receive the license key via email and sms.
background-panels3
Symbian-Betriebssystem-Handy.JPG Follow us on Twitter Antiviren-Programm.JPG
January 01 1970:

View more tweets.

Handy-Windows-Mobile.JPG Email a Friend Software-Handy-Antivirus.JPG
"We appreciate your visit to our website! If you think our software is useful for a friend or a colleague, simply click the button and send him or her a notification." - The Viroxware team
Recommend Us!
Programm-Antivirus-Software.JPG Mobile Virus & Malware News Handy-Programm-Vieren.JPG
Malware Infected Memory Cards of 3,000 Vodafone Mobiles
March 22 2010 - Malware-tainted memory cards may have ended up on as many as 3,000 HTC Magic phones, a greater number than first suspected, Vodafone said Friday. ...read more.

Fake Antivirus: 5 software titles you should definitely NOT install
March 04 2010 - We take a closer look at some of the more common scareware traps; what to look out for, how to identify the fakes and 5 rogue security software packages you should try an ...read more.

Click here for the Mobile Phone Virus News archives.

Antiviren-Software-Handy.JPG Virus & Malware Threat Level Antivirus-Software-Mobile.JPG
Virus: KillAV.B
Threat Level: ORANGE August 20 2010
Virus: KillPhone.C
Threat Level: ORANGE August 31 2010
Virus: KillAV.C
Threat Level: ORANGE September 04 2010

...More information